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Lochbeschreibungen Martina Eberl, Deutschlands
erfolgreichste Profi-Spielerin der letzten Jahre, beschreibt die 18 Bahnen des
Championship-Kurses im Golfpark Gut Häusern.
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Spielbahn 1 - Par 4, 284 m
Ein angenehmes
Eröffnungsloch, um ins Turnier zu starten. Der Drive sollte auf der linken
Fairwayhälfte plaziert werden, da das Grün leicht erhöht und nach links versetzt
angelegt ist. Außerdem ist es mit 29m zwar tief, aber mit 15m nicht sehr breit
und teilweise stark onduliert. Ein präzises Lob-Wedge beim zweiten Schlag
ermöglicht die erste Birdie-Chance. Um sie nutzen zu könnten, sollte der Ball -
egal bei welcher Fahnenposition - unterhalb des Loches plaziert
werden.
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Spielbahn 2 - Par 4, 328 m
Die Spielbahn zieht sich in einem leichten Dogleg von links nach rechts zum Grün. Mit dem Driver sollte man das Fairway auf der linken Seite treffen, um einen guten Winkel in das erhöhte und leicht ondulierte Grün zu haben. Wird der Abschlag rechts plaziert verhindert ein dicht bewachsener Hügel die Sicht und der zweite Schlag muß blind ausgeführt werden. Je nach Länge des Drives kann man die Fahne mit einem Eisen 9 oder ein Pitching-Wedge angreifen.
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Spielbahn 3 - Par 5, 491 m
Das längste Par 5 der Runde und ein „Monsterloch“ für uns Mädels. Hier heißt es das Fairway zu treffen, um ein gutes Ergebnis auf die Scorekarte schreiben. Der Abschlag mit dem Driver sollte keine Probleme bereiten, aber der zweite Schlag mit dem Rescue 4 muß gut plaziert sein, denn die Landezone ist sehr eng. Ein präzises Sand-Wedge ins leicht ondulierte Grün kann, je nach Fahnenposition, die nächste Birdiemöglichkeit ergeben. Aber auch ein Par ist ein gutes Ergebnis.
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Spielbahn 4 - Par 3, 154 m
Es empfiehlt sich ein Eisen 6 vom Tee. Der vordere Teil des Grüns hängt stark von links nach rechts und von hinten nach vorne. Bei einer Fahnenposition in diesem Abschnitt sollte der Ball rechts von der Fahne plaziert werden, um eine reelle Birdiemöglichkeit zu haben. Eine Schwierigkeit ist der durchgehende Bunker, der das Grün verteidigt.
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Spielbahn 5 - Par 5, 449 m
Diese Bahn bietet zwei Spielstrategien. Variante 1: Den Abschlag mit dem Holz 3 bergauf auf die linke Seite des kleinen Wäldchens, welches das Fairway teilt, zu plazieren, um danach mit einem Eisen 6, wieder bergab, vorzulegen. Mit einem Lob-Wedge kann dann die Fahne attackiert werden. Die aggressive Variante 2 bedeutet, den Abschlag mit dem Driver ebenfalls auf der linke Seite des Fairways plazieren, um dann mit dem Holz 3 das Grün angreifen zu können.
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Spielbahn 6 - Par 4, 345 m
Ein Dogleg nach links das richtig bergab geht. Ein leichter Draw mit dem Holz 1 sollte Mitte Fairway plaziert werden, um eine gute Ausgangsposition für den zweiten Schlag zu haben. Danach kann das Grün mit einem Eisen 9 bzw. Pitching-Wedge erreicht werden. Aber Vorsicht: das Grün hängt sehr stark von rechts hinten nach links vorne und es ist wichtig den Ball unterhalb der Fahne zu platzieren.
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Spielbahn 7 - Par 4, 348 m
Die Bahn verläuft erhöhten Tee bergab und im starken Dogleg nach links Richtung Grün. Der Drive mit dem Holz 1 sollte mit einem leichten Draw über das große Biotop gespielt werden. Landet der Ball auf dem Fairway bleibt noch ein Gap-Wedge oder Sand-Wedge ins leicht erhöhte Grün. Laura Davies greift hier mit dem Driver vom Abschlag das Grün an.
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Spielbahn 8 - Par 3, 138 m
Bei normalen Windbedingungen und abhängig von der Fahnenposition nehmen die Spielerinnen am Abschlag ein Eisen 7 oder Eisen 8. Bei starkem Gegenwind sogar bis zu einem Eisen 5. Das Grün hängt leicht von hinten nach vorne und wird von einem Bunker, der sich vom Grünanfang bis zur linken Grünseite zieht, verteidigt.
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Spielbahn 9 - Par 4, 347 m
Dieses Loch zwingt zur Defensive, da sowohl auf der rechten Seite des Fairways sowie auch am Ende Wasserhindernisse angelegt sind. Vom Tee ergeben sich zwei Spielstrategien. Variante 1 heißt mit dem Holz 5 abzuschlagen und anschließend mit dem Rescue 4 das Grün anzuspielen. Variante 2 bedeutet: Abschlag mit dem Rescue 5 und dann ein Eisen 6 zu schlagen. Eine weitere Schwierigkeit bietet das Grün, welches von hinten nach vorne abfällt und teilweise auch von rechts nach links Richtung Wasserhindernis hängt.
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Spielbahn 10 - Par 4, 319 m
An diesem Loch empfiehlt es sich, nicht den Driver auszupacken, da die Landezone sehr eng gestaltet ist. Vom Tee sollte der Ball mit einem Holz 3 auf der linken Seite des Fairways platziert werden. Von hier lässt sich das gerade im vorderen Drittel sehr schmal Grün gut anspielen. Je nach Drivelänge bleibt für den zweiten Schlag noch ein Eisen 7 oder Eisen 8.
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Spielbahn 11 - Par 5, 466 m
Das schmale Fairway wird in der Mitte durch einen Wasteland-Streifen geteilt. Auf der linken Seite zieht sich das Wasteland bis hin zum Grün, das jedoch mit zwei Schlägen erreicht werden kann. Dazu ist es wichtig, den Ball mit dem Driver in der Mitte des Fairways zu plazieren, um anschließend mit einem Holz 3 angreifen zu können. Das Grün weist eine sehr starke Neigung von links nach rechts. Eine Bahn, die gute Birdiechancen bietet.
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Spielbahn 12 - Par 3, 146 m
Ein sehr interessantes Par 3 an dem es für das erste Hole-in-one einen Sonderpreis gibt. Vom Tee empfiehlt sich mit einem Eisen 7 oder Eisen 8 immer Mitte Grün zielen, denn dieses Inselgrün hat seine Tücken. Im hinteren Teil hängt es stark von rechts nach links, im mittleren rechten Teil von vorne nach hinten und im vorderen linken Teil ebenfalls von rechts nach links.
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Spielbahn 13 - Par 4, 360 m
Das Fairway ist breit angelegt und ermöglicht einen guten Abschlag mit dem Holz 1. Der zweite Schlag mit einem Eisen 8 geht leicht bergauf zum Grün. Dieses ist leicht onduliert und wird durch einen vorgelagerten Bunker verteidigt. Auf dem sehr breiten und tiefen Grün können sehr schwere Fahnenpositionen gesteckt werden.
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Spielbahn 14 - Par 4, 365 m
Dieses starke Dogleg nach links kann auf zwei Arten bewältigt werden. Entweder sicher vom Tee mit dem Driver im Draw das Fairway entlang oder man kürzt mit einem geraden Schlag über die linke Rough-Seite ab. Danach bleibt noch ein Eisen 7 oder Eisen 8 ins Grün, das stark von links nach rechts hängt. Wichtig an diesem Loch ist es, den Ball immer unterhalb der Fahne zu plazieren.
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Spielbahn 15 - Par 3, 156 m
Ein interessantes Par 3 in der Nähe des Clubhauses gelegen. Die Spielerinnen verwenden meist ein Eisen 6 vom Tee. Das rechts und links von Wasser flankierte Grün. hängt von hinten nach vorne und im mittleren, linken Teil zusätzlich von rechts nach links. Schwierig wird es, wenn Seitenwind, egal ob von links oder rechts aufkommt, da kann der Ball schon einmal nass werden.
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Spielbahn 16 - Par 4, 323 m
Ein leichtes Dogleg nach rechts. Auf der rechten Seite des Fairways zieht sich ein großer Teich entlang. Zum Abschlag empfiehlt sich ein Holz 5 um den Ball sicher auf dem Fairway abzulegen. Danach lässt sich das Grün leicht mit einem Eisen 9 angreifen. In der vorderen Hälfte gibt es wenig Probleme den Ball zu plazieren, sollte die Fahne jedoch im hinteren linken Teil stecken, bleibt wenig Platz, um diese zu attackieren.
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Spielbahn 17 - Par 17, 358 m
Die ganze Spielbahn zieht sich bergauf zum Grün. Im rechte Drittel der Drivelandezone droht ein großer Bunker. Vom Tee aus sollte der Ball deshalb mit dem Holz 1 im linken Drittel plaziert werden. Danach genügt ein Eisen 7 um die Fahne angreifen. Das Grün ist mit 30m Tiefe und 23m breite großzügig angelegt, weist allerdings mittlere Ondulationen auf.
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Spielbahn 18 - Par 5, 475 m
Das Schlußloch ist ein leichtes Dogleg von rechts und es geht vom Tee stark bergab Richtung Fairway. Der Abschlag mit einem Holz 3 ist sicher, denn mit dem Driver läuft man Gefahr zu lang zu werden und den Ball links im Wasser oder rechts im Rough zu versenken. Der zweite Schlag mit einem Eisen 6 verhindert, dass der Ball wiederum zu lang wird, denn das Fairway wird im Auslauf sehr eng und wird zudem rechts und links von einem Wasserhindernis flankiert. Mit einem Lob- oder Gap-Wedge kann man jetzt die Fahne attackieren. Das Grün ist groß und hängt, je nach Fahnenposition von hinten nach vorne bzw. von links nach rechts.
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